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26. Oktober 2018

Rezension zu „In der Nacht hör´ ich die Sterne“ von Paola Peretti


Eine Geschichte, die ganz unverhofft zu mir kam, die mich völlig unvorbereitet traf und die ganz anders war, als ich vermutet hatte.

*Dieses Buch war Beilage des Börsenblattes


Coverbild In der Nacht hör' ich die Sterne von Paola Peretti, ISBN-978-3-423-28967-2
©dtv Verlag

Informationen zum Buch

Titel: In der Nacht hör´ ich die Sterne
Autor: Paola Peretti
Verlag: dtv Verlag

Seiten: 221
Format: Hardcover
Genre: Roman

Preis: 18,00 €

ISBN: 978-3-423-28967-2





Inhalt

140 Schritte bis zur Nacht 140 Schritte: So viele trennen Mafalda noch von dem Tag, an dem es vollkommen dunkel um sie herum sein wird. Als das Mädchen vor drei Jahren erfuhr, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmt, flüchtete es auf den Kirschbaum im Schulhof. Dank der neuen Hausmeisterin fand es wieder zurück auf den Boden der Realität. Seitdem wird Mafalda von Estella morgens mit einem Pfiff begrüßt, sobald sie in die Straße zur Schule einbiegt. Anfangs kann sie von dort aus den Kirschbaum noch sehen. Doch mit jeder Woche werden es weniger Schritte. Tapfer geht sie ihrem Schicksal entgegen − unmerklich geleitet von Estella, die ihr zeigt, dass das Wesentliche im Leben für die Augen unsichtbar ist.

Meine Meinung


„Ich möchte schreiben. Denn ich sehe nun immer mehr mit meinen Händen, 
und wenn ich schreibe, werden die Bilder in meinem Kopf wieder heller“. 
Paola Peretti

Die Dunkelheit. Die Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht und dadurch existiert sie eigentlich garnicht. Doch was ist, wenn es komplett dunkel um dich herum wird, dann wird sie allein für dich existent. Mafalda ist ein junges Mädchen, die mit einer Krankheit der Augen im Alter von 9 Jahren nur noch 6 Monate sehen wird. Wir werden in diesem Roman zusammen mit Mafalda jedoch nicht nur die dunkelsten Momente erleben, sondern vor allem die hellen Momente sind wundervoll. Ich lernte Mafalda als eine Kämpferin kennen, ein Mädchen mit so viel Freude im Herzen und doch so viel Traurigkeit. Aus Mafalda Perspektive wurde nicht nur für mich so mancher Moment eindrücklicher als wenn ich es nicht aus der Ich-Perspektive gelesen hätte. Man liest diesen Roman
tatsächlich aus der Sicht einer Neunjährigen, was für mich ein wahres Kunststück der Autorin ist.

Der Schreibstil von Paola Peretti ist lebendig, echt und sehr detailreich. Dadurch wird das Buch nicht nur unglaublich emotional, sondern auch sehr literarisch, denn in jeder Seite, jeder Zeile steckt mehr Leidenschaft, als es oft in anderen Romanen zu lesen ist. Ich möchte garnicht zu viel verraten, da dieser Roman einfach nur gelesen werden muss und das nicht mal kurz, sondern dieser Roman braucht auf knapp 220 Seiten trotzdem Zeit. Lasst euch auf eine Reise in die Gedankenwelt eines jungen Mädchens ein und spürt Ihre Emotionen, ihre tiefen Momente und wie Sie Ihr Schicksal lernt anzunehmen.

Fazit

Dieser Roman ist ein literarisches Highlight. Es schönt nichts, sondern zeigt wahre Emotionen, Leidenschaft und Tiefe. Ein detailreicher Roman der es verdient hat ganz groß zu werden.





Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbsttag, eure Jessie <3
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1 Kommentar

  1. Hi!
    Danke für diese tolle und ehrliche Rezension - ein weiteres Buch wandert hiermit auf meine Wunschliste ;D

    Liebe Grüße Isa

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