7. April 2018

Wie sich mein Lesegeschmack verändert hat und eine Liebeserklärung an die Literatur.


Literatur ist vielfältig! Und so einzigartig zugleich. Es gibt so viele Bücher, die entdeckt werden wollen, Geschichten, die gelesen werden wollen und Verlage deren Bücher ich nicht mal kannte.
In den letzten Jahren hat sich in meinem Leben viel verändert, aber das mein Lesegeschmack sich in diese Richtung auch verändern würde, war mir nicht klar. In meinem heutigen Beitrag möchte ich über die Vielfalt der Literatur sprechen und eine kleine Liebeserklärung abgeben.


Das Lesen und die liebe zu Büchern ist eine ganz besondere Liebe. Geschichten begleiten einen das Leben lang. Vom Kinderbuch bis zum Politroman begleiten einen Bücher und ihre Geschichten in seinen Entscheidungen, Erfahrungen und lassen dich dabei so wertfrei ein Teil davon werden.
Zudem ist die Literatur so vielfältig, dass jeder ein Buch finden kann, dass zu ihm passt. Viele Menschen haben schon zu mir gesagt, das Lesen nicht ihr Ding sei, dass sie es probiert haben. Meine Antwort war immer die Gleiche: „Dann hast du eben, dass richtige Buch noch nicht gefunden“!

So viele Genre zu entdecken, tausende Geschichten, die gelesen und entdeckt werden möchten. Für jeden gibt es das richtige Buch, das einen mitreißt, berührt, vor Schauer kitzelt oder einfach nur schmachten lässt. Mein Weg zur Literatur ist schnell erklärt! Ich war von Anfang meiner Lesenszeit fasziniert von Büchern. So schöne Cover, tolle Figuren und dieses knistern beim Aufschlagen der Seiten, der Geruch von einem alten Buch. Herrlich! Doch wo habe ich meine Bücher her? Ich war mit meiner Mama in der Buchhandlung und in der Bücherei und das war früher immer das Größte.


Tausende von Büchern stapeln sich in den Buchhandlungen, aufgereiht in Regalen, geordnet in Genre, ausgebreitet auf Büchertischen. Das Schönste Gefühl der Welt durch die Reihen streifen, Buchcover bestaunen und in ferne Welten abtauchen. Das ist das was ich will und am Liebsten jeden Tag tun möchte. Die Welt der Literatur ist so vielfältig und doch ist die Verlagsbranche so einzigartig wie keine andere. Man verkauft keine Tshirts, man verkauft Welten. Welten in die ich schon als Kind springen durfte. Auf dem Besen durch Hogwarts fliegen, Tintenflecken auf dem Pullover, um zu sein wie Maggie aus Tintenherz. Träume aus Narnia und in alte, große Schränke sitzen, um endlich bei Aslan zu sein! 

All diese Momente haben mich zu dem gemacht was ich heute bin. Ohne meine unendliche Fantasie hätte ich viele Dinge nicht so gesehen, nicht so erlebt, wie ich es gemacht habe. 

Bei jedem neuen Buch habe ich das Gefühl mehr für mein eigenes Leben zu lernen, aus den Lektionen, durch die alle die Protagonisten mussten. Ob nun fantastische Literatur oder nicht, findet man sich dennoch in den Figuren wieder, entwickelt sich mit, erlebt vielleicht genau das gleiche im Moment und lernt ebenso aus diesen Lektionen fürs Leben, wie die Person in der Geschichte. Und genau das ist auch, warum sich mein Literaturgeschmack verändert hat. Ich bin mit den Erfahrungen und Erlebnissen mit gewachsen und erlebe täglich Neues, sowohl im realen Leben, als auch beim Lesen. Und genau dieses Gefühl macht die Literatur so besonders! 

Was ist für euch der ausgeschlaggebene Punkt, warum ihr lest? Welches Gefühl erlebt ihr beim Lesen?


James Baldwin - Von dieser Welt, Nell Leyshon - Die Farbe von Milch und Wolfram EIlenberger - Zeit der Zauberer



























Auf den Bildern, die meinen Beitrag heute schmücken seht ihr ein paar Neuzugänge aus der bunten Welt der Literatur und ich freue mich auf jedes Einzelne. Auch wenn ich nicht direkt alle Bücher lesen kann, sind sie immer da und warten auf mich. Und wenn ich sie dann aufschlage, heißen sie mich willkommen, wie eine altbekannte Freundin.
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1 Kommentar

  1. Huhu!

    Meine Mutter hat mich früher auch regelmäßig in die Bibliothek gefahren! In die Buchhandlung bin ich dann später selber, als mein Taschengeld endlich hoch genug war, auch mal ein "echtes" Buch zu kaufen und nicht nur diese kleinen Mini-Taschenbücher für die Hosentasche – kennst du die noch? Inzwischen gibt es sie anscheinend nicht mehr.

    Mein Lesegeschmack hat sich im Laufe der Jahre immer wieder gewandelt. Als ich meine Lehre zur Sortimentsbuchhändlerin gemacht habe, während ich in dem Beruf gearbeitet habe, als ich aus gesundheitlich Gründen umgestiegen bin auf einen Job in der IT-Branche, und letzten Endes durch meinen Buchblog.

    Ich lese heute Bücher, die ich vor ein paar Jahren wahrscheinlich nur eines flüchtigen Blickes gewürdigt hätte, packe dafür aber Bücher, die ich damals verschlungen habe, nicht mehr mit der Kneifzange an.

    Meines Erachtens wachsen Menschen an ihren Erlebnissen, und das verändet sie auf Dauer zwangsläufig. Das heißt jetzt nicht, dass ich mit 41 einen 'besseren' Lesegeschmack habe – aber einen deutlich anderen. Die Bücher auf deinen Bildern entsprechen dem Lesegeschmack meines 41-jährigen Ichs ziemlich genau, dafür kann ich heute nicht mehr nachvollziehen, warum ich mit 32 alle vier Bände der Twilight-Saga gelesen habe. (Ich habe sie gehasst, aber ich habe sie gelesen!)

    LG,
    Mikka
    [ Mikka liest von A bis Z ]

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