Roadtrip mit Mama, Alpenliebe und das suchen nach sich selbst


Ich war mit meiner Mama das ganze Wochenende in Österreich unterwegs und ich habe sehr viele Eindrücke gesammelt. Ich habe die Berge schmerzlich vermisst und war sehr froh wieder hier zu sein. Es ist ein unglaublicher Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre. Ein Ort voller Freiheit und Glück, der mir immer helfen wird mein Innerstes zu sehen. Warum das so ist könnt ihr nun in diesem Beitrag lesen.

Roadtrip und Qualitytime mit der Familie

Gestartet haben wir natürlich in der Nähe von Stuttgart, meinem Heimatort. Freitag vormittags machten wir uns auf den Weg nach Reutte in Österreich. Vorbei an Füssen, wo ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht habe. Daher auch die Liebe zu den Bergen! Übernachtet haben wir in dem zauberhaften Hotel & Restaurant „Goldene Rose“ in Lechaschau, einem Nachbarort von Reutte.
Dort hatten wir einen tollen Aufenthalt. Unser Zimmer war im Erdgeschoss und hatte einen schönen Blick in den Innenhof und die Berge. Leider hatten wir kein gutes Wetter, sodass wir nicht auf der Terrasse lesen konnten. Im Zimmer hatte es jedoch einen tollen Lesesessel, den ich direkt in Beschlag genommen habe, um „Drei Tage und ein Leben“ fertig zu lesen. Dies war so ein glücklicher und entspannter Moment für mich, dass ich mich rundum wohlgefühlt habe. Solche Momente festzuhalten ist in stressiger Situation nicht immer leicht, aber wenn sie da sind, genieße ich sie in vollen Zügen.





















Am nächsten Tag, einem ausgiebigen, leckeren Frühstück ging es dann endlich weiter zu meiner Familie. Ein 50. Geburtstag verschlug uns in den Bregenzer Wald. Angekommen an der Hütte drückte ich zu erst meine ganzen Cousins und Cousinen, die ich zwar öfter sehe, aber dennoch vermisse. Vor allem meine liebste Alex, die leider viel zu weit von mir weg wohnt. Umso besser, das sich alle zusammen finden und gemeinsam feiern möchten. Direkt ging es dann auf einen kleinen Spaziergang während im Haus ordentlich für die Feier dekoriert und gekocht wurde. Jaa, wir wurden weggeschickt, was sich allerdings später sehr gelohnt hat. Es war wunderschön dekoriert! Das ganze Wochenende habe ich mich so wohl gefühlt. Es gibt nichts schöneres als Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man liebt. Und auch wenn es mal Missverständnisse gibt, man weiß dennoch wer wirklich zu einem steht und das jeder alles für den anderen geben würde.












Alpenliebe und Bergfieber

Zusätzlich zu den schönen Stunden mit meiner Familie habe ich es sehr genossen wieder in den Bergen zu sein. Ich bin vom Sternzeichen Wassermann und daher ein sehr freiheitsliebender Mensch und die Berge sind für mich der Ursprung von Freiheit und Gelassenheit. Immer wenn ich hier bin, verspüre ich innere Ruhe und bin entspannt wie nie. Die grenzenlose Freiheit in die Weite zu blicken, den höchsten Berg zu erklimmen und einfach ich selbst sein zu können ist grandios.

Ich habe in der Nähe von Füssen, wo das Schloss Neuschwanstein liegt viele Urlaube verbracht als ich noch ein Kind war. Ich verbinde sehr viele schöne Stunden mit diesem Ort, aber auch einen heftigen Schicksalsschlag, weshalb ich auch wegen den Erinnerungen immer wieder dort hin zurückkehre. Deshalb liegt mir wahrscheinlich mehr an diesen Orten als es eigentlich der Fall ist, aber es ist ein Stück Heimat, Vergangenheit und dennoch Zukunft. Nur wer die Freiheit in den Bergen, die freilebenden Tiere und das vollkommene Glück gesehen hat, wird sich hier immer Zuhause fühlen. Besser kann ich es glaube ich nicht beschreiben.

Die Suche und wie man sich selbst findet

Auf der Suche nach meinem ICH bin ich in Gedanken Hier gelandet. Im Hier und Jetzt und dachte darüber nach, wer ich jetzt schon bin und wer ich noch einmal sein möchte. Manche machen sich eine Liste, streben nach den nächsten 5 Jahren und erreichen diese Ziele auch. Doch ich möchte mein Leben nicht so planen. Ich möchte jeden Moment aufsaugen, mitnehmen und genießen und das kann ich nicht, wenn ich mir alles von meinem Gefühl nach Sicherheit bestimmen lasse, sondern einfach nur lebe. Ich kann euch nicht sagen, wie ihr euch selbst findet und glücklich damit seid. Das könnt nur ihr selbst. Dennoch habe ich ein paar Tipps gesammelt, die mir sehr geholfen haben.

  • keinen Stress! Ihr habt genügend Zeit euch im Klaren zu werden, wie ihr leben wollt, mit wem und wir ihr glücklich werdet. Lasst euch genügend Zeit, um das herauszufinden.
  • Geht alleine in den Urlaub. Mag etwas komisch klingen und ist auch nicht für jeden was. Begibt euch auf eine Reise und wenn es nur ein Spaziergang ist. Es hilft sehr die eigenen Gedanken zu ordnen und sich auf sich selbst einzulassen. 
  • keine Scham! Ihr werdet gemobbt, geärgert, andere schauen euch schief von der Seite an. Kenn ich. Und es ist ein beschissenes Gefühl (sorry dafür). Aber ihr seid toll wie ihr seid und lasst euch von Niemandem einreden ihr seid nicht gut genug, nicht hübsch genug oder nicht intelligent genug. Ihr seid all das und steht zu euch! Das ist das aller wichtigste. 
  • Lernt euch selbst zu akzeptieren. Ich habe dafür Jahre gebraucht und ja es ist ein Prozess. Aber ich bin nun soweit und kann mich lieben. Und ich bin dadurch bereit mich auf andere einzulassen und andere zu lieben. 

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und 
freue mich auf eure Gedanken zu meinem Beitrag ♥︎



4 Kommentare

  1. Hallo! Kann dem Ganzen nur zustimmen. Man lebt nicht MORGEN oder in 10 Jahren, sondern jetzt. Sich das Jetzt bewusst machen und leben, das ist Glück. Wichtig: Missverständnisse ansprechen und ausräumen. Sofort klären, auch wenn es nicht immer leicht ist. Ehrlich sein. Falsche und schlechte Menschen verschwenden nur deine wertvolle Lebenszeit. Mach weiter so, liebe Jessie, du bist ein toller Mensch! :) Babs

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  2. So ein schöner Blogbeitrag! Ich habe ihn nur so verschlungen.
    Und die Tipps sind einfach genau auf den Punkt gebracht.
    Liebe Grüße Lisa

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  3. Hallo!
    Ein sehr schöner Artikel. Gerade bei deinen Tipps, wie man zu sich selbst findet, kann ich dir nur zustimmen. Es braucht seine Zeit, bis man herausgefunden hat, wer man ist. Das Schöne am Leben ist ja, dass wir uns immer weiter entwickeln, uns verändern und immer wieder neu erfinden/entdecken können.

    Liebe Grüße
    Anna

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  4. Wow, das ist ja wirklich ein wunderschöner Blogbeitrag! Ich kann dir wirklich nur in allem recht geben. So stressig und schnelllebig das Leben auch sein kann, sollte man dennoch versuchen, auch den Augenblick zu genießen; einfach mal im Heute leben, statt an das Morgen zu denken oder dem Gestern hinterherzutrauern. Um das Leben in vollen Zügen zu genießen ist Selbstakzeptanz ebenfalls sehr wichtig; der Weg um dort hin zu kommen mag steinig sein und nicht immer leicht, aber wenn man erst einmal da ist merkt man, wie toll das Leben doch sein kann, wenn man mit sich erst einmal im Reinen ist. Die Menschen machen sich heutzutage viel zu sehr von anderen abhängig. Ich habe zum Beispiel einen Freund, dem es nur gut geht, wenn er in einer Beziehung ist. Während der Zeiten als Single zieht er sich selbst und die Menschen in seiner Umgebung total runter, betont immer, wie scheiße das Leben doch sei, etc. pp. Dabei sollte man erst einmal lernen, sich selbst zu lieben und auch mit sich alleine Spaß zu haben ... auch ohne Partner kann man ein glückliches Leben führen!

    Danke für den tollen Beitrag. Die Fotos sind im Übrigen auch wunderschön. Ich war noch nie in den Alpen, möchte aber auch unbedingt mal dort hin!

    Liebste Grüße
    Ivy

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