{April of Classics} ♥2


Heute stelle ich euch den nächsten Klassiker vor und zwar ist es *trommelwirbel*

Sherlock Holmes

Ich denke, dass diese Geschichte auch den meisten von euch bekannt sein dürfte.
 


Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh geboren.
880 reiste Doyle als Schiffsarzt in die Arktis, ein Jahr später nach Westafrika. Von 1882 bis 1890 führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth. Er verfasste in seiner Freizeit schon erste literarische Werke, die jedoch nicht veröffentlicht wurden.

Mit 28 Jahren veröffentlichte er die erste Sherlock Holmes Geschichte, in der Sherlock und sein Freund Dr. Watson eine Studie in Scharlachrot unter die Lupe nehmen.



1890 ging Doyle nach London. Ab 1891 konnte er seinen Lebensunterhalt durch die Schriftstellerei bestreiten, nachdem im selben Jahr die erste Detektiverzählung A Scandal in Bohemia (dt. Ein Skandal in Böhmen) im The Strand-Magazin erschienen war.
1893 entschied Conan Doyle, das Leben seines Protagonisten Holmes zu beenden, da das regelmäßige Verfassen neuer Holmes-Geschichten zu viel seiner Zeit in Anspruch nahm und er seine schriftstellerische Arbeit auf andere Werke konzentrieren wollte. Die Mutter des Schriftstellers, eine begeisterte Leserin der Geschichten, versuchte vergeblich, ihren Sohn von dem Vorhaben abzubringen. In der Erzählung Das letzte Problem stürzt Sherlock im Kampf mit seinem Widersacher Professor Moriarty die Reichenbachfälle bei Meiringen in der Schweiz hinab und wird von Watson für tot erklärt.

Um 1900 erkrankte Doyle an Typhus und machte eine Reise nach Norfolk. Dort lernte er Fletcher Robinson kennen, der aus Devonshire kam und im Dartmoor aufgewachsen war. Fletcher erzählte Doyle alte Legenden über seine Heimat, darunter einige Gruselgeschichten um einen Geisterhund. Diese inspirierten Doyle, einen Roman zu schreiben, in dem ein Geisterhund eine Familie bedroht. Doyle reiste ins Dartmoor, um ein wenig der realen Atmosphäre mit in das Buch aufnehmen zu können. Dort wurde ihm klar, dass er einen Helden in der Form eines Detektivs brauchte, der die mysteriösen Vorgänge untersuchte. Er entschloss sich, auf seine Figur Sherlock Holmes zurückzugreifen, obwohl er die Reihe 1893 für beendet erklärt hatte. Der Roman sollte demzufolge vor Holmes' Tod in der letzten Kurzgeschichte spielen.
Der große Erfolg des 1903 erschienenen Romans Der Hund von Baskerville veranlasste Doyle, Sherlock Holmes’ Tod in der auf den Roman folgenden Kurzgeschichte Das leere Haus von 1905 literarisch zu revidieren.

Am 7. Juli 1930 starb Doyle infolge eines Herzinfarkts in Windlesham, seinem Anwesen im Gebiet der Ortschaft Crowborough, Sussex.


Arthur Conan Doyle war genervt von unrealistischen Kriminalgeschichten, denn es war meist der Zufall, der zur Lösung fand. Er wollte eine neue Art erfinden, in der die Beobachtung und Analyse die Lösung jeden Falls sein sollte. Und so schreibte er eine Geschichte, in der wissentschaftliche Methoden, der Schlüssel der Detektivarbeit war. Arthur sieht sich als Dr. Watson. Er verbindet sich selbst mit der Geschichte und so entstand der fiktive Charakter. Für Sherlock Holmes nahm er sich ebenfalls eine reale Figur als Vorbild. Sein Professor an der Edinburgh Universität lieh Sherlock Holmes einige Eigenschaften aus.
Sherlock Holmes ist Detektiv. Ein genialer Detektiv. Holmes ist ein besonderer Charkater, der durch seine neuartige forensische Arbeitsmethode, die ausschließlich auf detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung beruht, unmögliche Fälle lösen kann. Ja, unmögliche! Genau das macht Sherlock Holmes zu einer einzigartigen Figur, die Arthur Conan Doyle erschaffen hat.

 

Dort beginnen oft die Geschichten mit ratsuchenden Klienten, die von Holmes’ besonderen Fähigkeiten gehört haben und den Detektiv aufsuchen, um ihn um Hilfe zu bitten. Sherlock Holmes arbeitet als „beratender Detektiv“ (im Original: „consulting detective“), das heißt, er beschäftigt sich mit Mysterien, die von Privatklienten an ihn herangetragen werden. Holmes sieht sich damit als Ergänzung oder Alternative zum Kriminalpolizist. Mitunter bittet auch die staatliche Polizei, um Holmes’ Unterstützung. Der Detektiv kommt dabei stets durch ungewöhnliche Schlussfolgerungen und innovative Deduktionen zum richtigen Täterprofil und Motiv und widerlegt damit meist die Ermittlungsergebnisse der Polizei.


Von Arthur Conan Doyle wurden 4 Romane und 56 Kurzgeschichten über Sherlock Holmes verfasst.
Hier kommt ihr zu einer Auflistung der Geschichten, die es zu Sherlock Holmes gibt. -->

Okay, niemand ist nicht ganz richtig :D aber ich kannte die Serie auch nicht, 
bevor ich die erste Staffel zum Geburtstag bekommen habe.
BBC hat eine fantastische Serie gemacht mit tollen Schauspielern.

Sherlock Holmes, die Serie

http://www.serieslider.com/wp-content/uploads/2012/08/sherlock1.jpg 

Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als unschlagbares Duo!


© Wikipedia

4 Kommentare

  1. Hey Jessie,
    Findest du das Buch oder die Serie besser?
    LG

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    1. Schwierig :) die Bücher sind halt mehrere Teile und viele Kurzgeschichten. Bei der Serie finde ich kann man sich das besser vorstellen. Dennoch sind die Bücher toll geschrieben. Wie gesagt schwierig, sich da zu entscheiden :D

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  2. Huhu Jessie :)
    Ich finde die Idee mit der Klassikervorstellung toll, vor allem, weil ich selber gerne Klassiker lese. Sherlock Holmes gehört dabei zu meinen Lieblingen :) Normale habe ich ja nicht so viel mit Krimis am Hut, aber diese Geschichten ziehen mich immer wieder in den Bann.
    Die Serie finde ich übrigens auch super- eine wirklich gelungene moderne Adaption :)
    Ich freue mich schon auf den nächsten Klassiker!

    Liebste Grüße,
    Sana

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    1. Das freut mich sehr, das dir die Reihe gefällt :) ja Sherlock Holmes ist einfach toll. Ich stelle in der Reihe ja auch nur meine Lieblingsgeschichten vor, sonst wäre es einfach zu viel. Vorallem die Schauspieler sind mega toll :))

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