. Rezension . Wie Monde so silbern








Der junge Ciborg Linh Cinder lebt in Neu-Peking. Ihre Stiefmutter ist ihr Vormund und behandelt sie wie ein Stück dreckiges Metall. Cinder ist technisch sehr begabt und hat eine Werkstatt, in der sie Geld für ihre Stiefmutter verdient. Eines Tages bekommt sie einen Auftrag vom Prinzen Kai. An diesem Tag verändert sich alles und ihr Leben bekommt endlich einen Sinn und sie erfährt wo sie wirklich hingehört. 




Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, dachte ich, gutes Cover, guter Titel, dass muss ein Märchen sein. Ich hatte davor keine Rezensionen durchgelesen, daher wusste ich nicht was auf mich zukommt. Auf den ersten Seiten war ich dadurch wirklich irgendwie geschockt. Das soll ein Märchen sein, eine gute Geschichte ?! Doch je weiter ich las, desto mehr gefiel mir das Buch. Cinder ist eine so tolle Protagonistin. Sie ist stark, mitfühlend und denkt immer an andere. Ein wirklich schöner, einzigartiger Charakter. Die Grundstory gleicht Aschenputtel, nur ist es modern gemacht, da es in der Zukunft spielt. Ich habe so eine Märchenadaption noch nie gelesen. Und ich muss sagen, es hat mich sehr überzeugt. Ich bin nur so über die Seiten geflogen. Ein wunderschönes Buch mit ganz viel Gefühl und Spannung. Alle handelnden Personen haben ihr eigenes Schicksal und jeder kämpft für sich selbst. Was auch immer es für Schicksalsschläge im Leben gibt, wenn man nur will kann man vieles schaffen. Dies ist die Botschaft, die ich herauslesen konnte. Prinz Kai hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er hat eine große Verantwortung und muss sich gegen Luna durchsetzen. Er will für sein Reich das Beste und kämpft für sein Volk. Zusätzlich zeigt er starkes Interesse an Cinder. Und zwar nur, weil sie eben Cinder ist. Eine Mechanikerin aus Neu-Peking.

Als Cinders Schwester Peony erkrankt, und Sie versucht sie mit allen Mitteln zu retten. Kai unterstützt sie und hilft ihr, wenn auch nicht offensichtlich. Manchmal reicht es, wenn man einfach nur füreinander da ist.

 Ein Arzt, der sich sehr für sie interessiert, findet viele Sachen heraus, die Cinder nicht über sich wusste und nie hätte erahnen können. Ihre Vergangenheit holt sie ein und man erfährt im Laufe der Geschichte immer mehr über die Hintergründe und warum Cinder so ist wie sie ist.

Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr individuell. Sie schreibt flüssig, aber nicht einfach. Es ist intelligent in mehrere Abschnitte aufgeteilt und man kann sich beim lesen gut strukturieren. Dadurch fällt es einem leicht dran zu bleiben. Man klebt quasi an den Seiten und kommt zum Teil garnicht mehr davon los, weil immer etwas passiert. Eine gute Abwechslung zwischen Spannung und Ruhephasen ist ersichtlich und macht Freude auf mehr. Ich freue mich schon unglaublich über die weiteren Bände, die ich bald kaufen und verschlingen werde :)


Ein Buch, dass ich nicht nur jedem der Märchen liebt empfehlen kann, sondern auch anderen, die eine neue Form kennen lernen möchten! Es lohnt sich auf jeden Fall! <3



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Marissa Meyer wurde am 19. Februar 1984 in Tacoma, Washington geboren und ist eine US-amerikanische Autorin. Ihr Debütroman "Wie Monde so silbern" wurde in Deutschland 2013 veröffentlicht. Im amerikanischen Raum heißt ihr Debütroman Cinder und wurde bereits am 3. Januar 2012 veröffentlicht und direkt zu einem New York Times-Bestseller.

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